Welche Versicherung zahlt bei Unwetterschäden?

Kräftige Gewitter und Hagelschauer sind nach heißen und schwülen Tagen keine Seltenheit. Hausbesitzer fürchten die Hagelkörner, denn sie können große Schäden auf Flachdächern und Solaranlagen verursachen. Da ist es gut zu wissen, welche Versicherung für diese Beschädigungen aufkommt.

Wohngebäudeversicherung für Solaranlagen, Dächer und Rollläden

Die neuen Tarife der Wohngebäudeversicherung berücksichtigen Solaranlagen in der Regel und ersetzen Hagelschäden. Anders dagegen sieht es bei älteren Tarifen aus: Diese schließen die Dachanlagen für umweltfreundliche Stromversorgung noch nicht mit ein, eine zusätzliche Solarversicherung wird notwendig.

Die Wohngebäudeversicherung kommt auch für Wasserschäden in einem vollgelaufenen Keller, für Dachschäden durch einen umgestürzten Baum und für Unwetterschäden am Carport auf – sofern der Carport in der Versicherungspolice eingeschlossen ist. Auch für Sturm- und Hagelschäden an Rollläden ist die Wohngebäudeversicherung verantwortlich.

Eine Glasversicherung lohnt sich für Hausbesitzer

Beschädigt ein Unwetter Balkon oder Gartenmobiliar, ist die Hausratversicherung zu informieren. Um Unwetterschäden an Fenstern und Glasfronten ersetzt zu bekommen, empfiehlt sich eine Glasversicherung. Auf Flachdächern entstehen Schäden meist durch einen Wasserrückstau; dies wird von der Versicherung nur übernommen, wenn es im Vertrag ausdrücklich mitversichert ist. Andernfalls gehen die Versicherten leer aus

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