Private Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung

Rundum individuell versorgt

Das deutsche Gesundheitssystem ist so krank, dass man schon seinen Tod befürchten muss. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen immer weniger Behandlungen und verlangen gleichzeitig mehr Geld. Da ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen in die private Krankenversicherung wechseln, sofern sich ihnen die Möglichkeit bietet. Neben einem größeren Behandlungsspektrum hat man hier außerdem die Möglichkeit, seine Versicherungsleistungen individuell zusammen zu stellen und so auch die Höhe der Beiträge zu beeinflussen. Gerade für gut verdienende Menschen lohnt sich die PKV auch deshalb, weil die Beiträge nicht an Hand des Einkommens berechnet werden.

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Wie kommt man in die private Krankenversicherung?

Der Staat möchte, dass die meisten Menschen gesetzlich versichert sind. Denn nur dann können die Krankenkassen auch ausreichend finanziert werden. Deshalb sind die Hürden für einen Wechsel zur Privatversicherung leider sehr hoch. Grundsätzlich bietet sich diese Art der Krankenversicherung nur für bestimmte Personengruppen an: Beamte sind zwangsläufig privat versichert. Selbständige haben die Wahl, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern, ebenso Studenten. Wer in einem Angestelltenverhältnis arbeitet, der kann nur dann Mitglied der Privatkassen werden, wenn sein monatliches Einkommen über 4.575,00 Euro (Stand 2015) liegt.

Gleichzeitig hat auch die private Krankenversicherung gewisse Kriterien, nach denen sich eine Aufnahme und die Höhe der Beiträge entscheidet. Anders als die gesetzlichen Krankenkassen ist sie nämlich nicht verpflichtet, jemanden zu versichern. Deshalb wird nach der Antragstellung der Gesundheitszustand der zu versichernden Person überprüft. Je jünger und gesünder sie ist, desto eher wird sie in die Versicherung aufgenommen. Gleichzeitig sind auch die Versicherungsbeiträge sehr niedrig. Die private Krankenversicherung lohnt sich deshalb vor allem für junge Menschen.

Was kann die private Krankenversicherung leisten?

Um das direkt zu klären: Auch die private Krankenversicherung bezahlt nicht jede Form der Behandlung. In erster Linie kommt es darauf an, welche Leistungen man in seinem Versicherungsvertrag abgeschlossen hat. Die Behandlung durch den Chefarzt beispielsweise bekommt man nur dann, wenn das ausdrücklich festgehalten wurde. Alles in allem sind die privaten Versicherungen aber häufig doch sehr viel großzügiger in der Kostenübernahme als die gesetzlichen Kassen. Was man aber berücksichtigen sollte: Zuerst einmal muss man jede Arztrechnung selbst bezahlen und diese dann bei der Krankenversicherung einreichen. Diese erstattet die Kosten dann zurück. Die Höhe seiner Beiträge kann man durch einen Selbstbehalt noch senken, indem man beispielsweise die ersten 300 Euro jeder Behandlung selbst trägt. Wer sich für dieses Modell entscheidet, der sollte aber auch sicher stellen, dass er das Geld für diese Kosten im Behandlungsfall auch übrig hat.

Ist die private Krankenversicherung die beste Lösung?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn es ist von vielen Faktoren abhängig. Wer sich die private Krankenversicherung leisten kann, der profitiert aber eindeutig von vielen Vorteilen. Dazu gehört nicht nur die bereits erwähnte, bessere Behandlung. Gerade Fachärzte vergeben für Privatpatienten auch bevorzugte Termine.

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